Haltung schafft Sprache. Sprache schafft Realität.

Wenn wir eine wohlwollende, zuversichtliche Haltung pflegen, wird dies unsere Sprache prägen. Genauso wie verurteilende, klein-machende Worte, verinnerlichen Kinder auch liebevolle, zuversichtliche Worte.

Die Macht der Sprache ist uns oft nicht bewusst, aber sie geht noch viel weiter. Sie verändert selbst unser eigenes Gehirn. Unser Gehirn ist neuroplastisch – sprich: Es ist veränderbar und wird so wie wir es nutzen.

Verarbeiten wir den ganzen Tag stressfördernde Gedanken („Eh klar, dass du das nicht kannst!“, „Du wirst dir weh tun!“, „Immer machst du alles kaputt!“) oder bemühen wir uns um stressmildernde Gedanken („Ich sehe, dass du dich bemühst.“, „Schau gut wo du dich festhalten kannst, dann kommst du sicher rüber.“, „Manchmal wird im Spieleifer was kaputt, was könnten wir machen damit das nicht nochmal passiert / das wieder funktioniert?“)?

Wenn wir auf Dauer nur von stressfördernden, bewertenden Gedanken geleitet werden, bauen wir auch solche Vernetzungen im Gehirn auf und schränken unsere Wahrnehmung ein – haben sozusagen einen Filter auf Gutes, Schönes, Glückliches.

Jede/r von uns kennt Menschen, die schon so einen Filter im Gehirn haben:

Sie jammern den ganzen Tag;
Fühlen sich immer schlecht behandelt und benachteiligt;
Erleben sich als Opfer und kommen gar nicht auf die Idee, dass nur sie ihre Situation ändern können;
Nehmen die Welt als einen dunklen Ort und das Leben als Kampf wahr und sind ständig auf der Suche nach Schlagzeilen, die diese Sicht belegen (fast alle Medien leben von solchen Menschen);
Sind permanent auf Fehlersuche (bei sich und anderen)

Es lohnt sich also (und nicht „nur“ für unsere Kinder) seinen eigenen Gedankenweg zu beobachten und gegebenenfalls zu korrigieren. „Ich denke“ und nicht „Ich werde gedacht“. Manchmal auch „Ich denke nicht“ – also ein Stille zulassen, zur Ruhe kommen über meditatives Tun – sprich Achtsamkeit im Alltag ❤

Veranstaltungsüberblick

Authentizität in der Erziehung <3 und auch sonst 😉 Über sich selber lachen können. Fehler zugeben können. Sich selbst – auch unperfekt – gut leiden können. <3

Gepostet von Blickpunkt Erziehung am Samstag, 22. September 2018

❤ Eine Auswahl an weiterführenden…

Gepostet von Blickpunkt Erziehung am Samstag, 22. September 2018

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Gepostet von Blickpunkt Erziehung am Donnerstag, 31. Mai 2018

Haltung schafft Sprache

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