Wenn Kinder Interesse für etwas zeigen, das uns nicht in unseren Zeitplan passt, sollte uns bewusst sein: Ihr Interesse funktioniert wie eine Art Zeitfenster, das nur eine bestimmte Zeit geöffnet ist und sich dann auch wieder schließt.

Zeigt es zum Beispiel im Winter Interesse daran sauber zu werden, würde es uns vielleicht im Frühling, mit leichterer Kleidung, besser passen.
Oder es möchte mithelfen beim kochen, putzen, Wäsche machen – uns nervt das aber, weil es noch klein und unbeholfen ist und wir alleine schneller sind.

Kinder, die wenn sie klein sind, nichts machen dürfen, werden später
– wenn wir es dann gerne hätten –
nichts mehr machen wollen und/oder können.

Nützen wir hingegen die gegenwärtigen Interessen des Kindes, ist die wichtigste Voraussetzung für nachhaltiges Lernen vorhanden:
Intrinsische Motivation – ohne die es später womöglich schwierig wird.

Der Satiriker Johannes Conrad (1929 – 2005) fasste diese Thematik gewohnt knackig bissfest in Worte:

„Wenn ich nur darf, wenn ich soll,
Aber nie kann, wenn ich will,
Dann kann ich auch nicht, wenn ich muss.

Wenn ich aber darf, wenn ich will,
Dann mag ich auch, wenn ich soll,
dann kann ich auch, wenn ich muss.

Denn schließlich:
Die können sollen,
Müssen auch wollen dürfen.“

 Veranstaltungsüberblick 

 

 

Selbstwirksamkeit: Kinder mithelfen lassen, vieles selbst entscheiden lassen, eigene Fehler machen lassen, Lösungswege…

Gepostet von Blickpunkt Erziehung am Mittwoch, 11. April 2018

Um den ersten Geburtstag herum beginnt zumeist die Einwortsatz-Phase – neue Dimensionen tun sich auf! <3 Das Kind…

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Intrinsische Motivation

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